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Unternehmensnachfolge regeln

Unternehmensnachfolge planen

Die Planung der Unternehmensnachfolge stellt für jede Unternehmerin und jeden Unternehmer eine grosse Herausforderung dar. Dabei wird oft unterschätzt, wie lange dieser Prozess dauert. Aber womit überhaupt beginnen?

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Grundlagen einer erfolgreichen Nachfolgeplanung

Die Unternehmensnachfolge muss mehrere Jahre im Voraus geplant werden, wenn der Prozess erfolgreich verlaufen soll. Von der Unternehmensbewertung bis hin zur Wahl der Käuferin oder des Käufers – jeder Entscheid wirkt sich auf Ihre finanzielle Zukunft und die Zukunft Ihres Unternehmens aus.

  • Die wichtigsten Schritte für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge frühzeitig planen und vorbereiten
  • Den Unternehmenswert ermitteln und die finanzielle Situation nach der Übergabe sichern
  • Die passende Nachfolge für Ihre Ziele und die Zukunft Ihres Unternehmens finden
  • Die Besonderheiten einer familieninternen Übergabe oder einer Nachfolge durch Mitarbeitende verstehen
  • Die Vorteile und Herausforderungen eines Verkaufs an Aussenstehende ermitteln

Optimale Vorbereitung der Unternehmensnachfolge

Frühzeitige Planung der Unternehmensnachfolge

Ob KMU oder grössere Firma – von der Planung der Unternehmensnachfolge bis zur Umsetzung können in der Schweiz gut fünf Jahre vergehen. Daher ist es notwendig, sich frühzeitig damit auseinanderzusetzen und sich rechtzeitig Unterstützung für diesen Prozess zu holen.

Wichtig ist dabei der zeitige Austausch mit den potenziellen Nachfolgerinnen und Nachfolgern. Dies betrifft in erster Linie Mitglieder der Familie oder der Geschäftsleitung. Fachexperten wie Treuhandgesellschaften, Banken oder Anwaltskanzleien werden häufig zu spät in den Prozess eingebunden. Wer solche Vertrauenspersonen von Anfang an hinzuzieht, erhält oft zusätzliche Perspektiven. Zudem bietet sich dadurch die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen und sich von potenziell sehr emotional geprägten Überlegungen zu lösen.

 

Die Finanzplanung ist ein unerlässlicher Teil der Unternehmensübergabe

Ein grundlegender Schritt ist die Feststellung des Unternehmenswertes. Je nach Kontext sind bestimmte Methoden mehr oder weniger geeignet. In der Regel errechnet sich der Wert aus einer Kombination von Vermögenswerten, Rentabilität und projektierten Geldflüssen.

Allerdings ist zu beachten, dass Unternehmensbewertung und Verkaufspreis nicht ein und dasselbe sind. Unternehmensgründerinnen oder -gründer neigen oft dazu, einen Betrag festzulegen, der auf dem persönlichen Engagement beruht. Dieser ist am Markt nicht immer realisierbar.

 

Langfristige Vermögensplanung für Unternehmerinnen und Unternehmer

Bei vielen Unternehmerinnen und Unternehmern ist ein Grossteil des Vermögens in der Firma gebunden. Daher muss eine vertiefte Analyse vorgenommen werden, damit auch nach dem Verkauf ein ausreichendes Einkommen gewährleistet ist. Zu den Hauptanliegen zählen die Wahrung des Lebensstandards und die finanzielle Sicherheit der Familie. In diesem Zusammenhang stellt die Aushandlung geeigneter Zahlungsbedingungen eine ebenso grosse Herausforderung dar wie der Kaufpreis.

 

Überlegungen zur idealen Unternehmensnachfolge

Beim Verkauf des eigenen Unternehmens orientiert sich die Wahl der Käuferin oder des Käufers häufig an den Vorstellungen vom künftigen Einkommen. Aber auch der Fortbestand des Unternehmens kann ein wichtiges Kriterium sein. Dieser ist oft am einfachsten dadurch zu gewährleisten, dass eine geeignete Person im Kreis der Familie oder der Mitarbeitenden gesucht wird. In diesem Zusammenhang ist es unerlässlich, den Rahmen der Geschäftsübergabe klar festzulegen und die Nachfolgerin bzw. den Nachfolger einzuarbeiten.

Welche Formen der Unternehmensnachfolge gibt es?

Familieninterne Nachfolge

Bei einem Verkauf innerhalb der Familie ist es üblich, einen erheblichen Preisnachlass zu gewähren. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Transaktion nicht als verdeckte Schenkung aufgefasst werden kann. Um sicherzustellen, dass die richtigen Massstäbe angelegt werden, können Fachpersonen hinzugezogen werden.

Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger aus dem nahen Umfeld kann den Due-Diligence-Prozess erleichtern und Garantien hinsichtlich der Zukunft des Unternehmens bieten. Zur Vermeidung von Konflikten müssen solche Diskussionen im Familienkreis jedoch so früh wie möglich geführt werden. Gibt es bereits Kinder, die im Unternehmen beschäftigt sind, muss auch für jene eine Lösung gefunden werden, die diesen Weg nicht gewählt haben.

 

Nachfolge innerhalb des Unternehmens (Management-Buy-out, MBO)

Auch bei einem Verkauf an Mitarbeitende (Management-Buy-out, MBO) ist es einfacher, den Due-Diligence-Prozess zu verschlanken und Garantien hinsichtlich des Fortbestands des Unternehmens zu sichern. Es ist jedoch üblich, Mitarbeitenden, die das Unternehmen weiterführen möchten, einen Treuerabatt zu gewähren.

Bei dieser Form der Nachfolge müssen die Geschäftsleitung und alle Beteiligten klar mit Arbeitnehmenden, Zulieferern sowie Kundinnen und Kunden kommunizieren. Eine klare Regelung der verschiedenen Aspekte der Übergabe ermöglicht es zudem, die Begleitung der Nachfolgerin oder des Nachfolgers zu organisieren, ohne den eigenen Rückzug aus den Augen zu verlieren.

 

Verkauf an Aussenstehende

Beim Verkauf eines KMU oder einer Gesellschaft an einen grossen industriellen Investor oder einen Private-Equity-Fonds ist es wahrscheinlicher, dass die finanziellen Bedürfnisse der Eigentümerin oder des Eigentümers gedeckt werden. Allerdings müssen auch andere Aspekte berücksichtigt werden, darunter die Komplexität und die Geschwindigkeit der Akquisition sowie die Auswirkungen auf die Zukunft des Unternehmens. Auch der Fortbestand des Unternehmens und die Situation der Mitarbeitenden können Entscheidungskriterien sein.

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Vertrauen Sie in den wichtigsten Momenten Ihres Unternehmens auf die Bank, die Sie kennt.

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