2018

  • Solider Schweizer Arbeitsmarkt

    Der Schweizer Arbeitsmarkt befindet sich weiterhin in ausgezeichneter Verfassung. Die Arbeitslosenquote sank innert Monatsfrist deutlich von 3.20% auf 2.90%. Die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit ging ebenfalls zurück, die bereinigte Quote bleib mit 2.90% aber unverändert. Die Konjunkturerwartungen der deutschen Finanzmarktexperten haben sich im April angesichts des schwelenden Handelskrieges und der generell gestiegenen geopolitischen Risiken erneut deutlich abgeschwächt. Der ZEW-Index für die Konjunkturerwartungen sackte um 13.3 Punkte auf -8.2 Zähler ab. Der langfristige Durchschnitt für die ZEW-Konjunkturerwartungen liegt bei 23.5 Punkten und wird inzwischen erheblich unterschritten. Die US-Detailhändler konnten ihre Umsätze im März deutlicher als angenommen steigern. Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Verkäufe um 0.6%, während am Markt ein Plus von 0.4% erwartet wurde. Die Chinesische Wirtschaft ist im ersten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahr wie erwartet um 6.8% gewachsen. Damit konnte das hohe Wachstumstempo der vorangegangenen beiden Quartale gehalten werden. Der private Konsum war dabei die Stütze des Wachstums. Der mögliche Handelskonflikt mit den USA, rund 30% der chinesischen Exporte mit Strafzöllen zu belegen, lastet auf den Aussichten der chinesischen Wirtschaft. Im Wochenvergleich gewinnt der SMI der SMI 0.36% und schliesst mit 8807.80 Punkten. MAX HOCHULI Private Banking Murten 026 672 85 16

  • Schaukelrhythmus hält an

    Für den Schweizer Aktienmarkt war es erneut eine Handelswoche voller Höhen und Tiefen. Jüngst sorgte die Eskalation im Syrien-Konflikt für eine erhöhte Nervosität und deutliche Kursschwankungen, nachdem US-Präsident Donald Trump gedroht hatte, ein Militärschlag stehe unmittelbar bevor. Im Grunde hat die Phase der Instabilität an der Börse im Februar begonnen. Damals hatten Sorgen um eine höhere Inflation und damit einhergehend unerwartet stark steigende Zinsen die Märkte erstmals verunsichert. Es folgten die Sorgen um einen globalen Handelskrieg zwischen den USA und China, wobei sich zuletzt eine gewisse Entspannung bemerkbar machte. Offenbar lässt US-Präsident Trump Wege erörtern, wie die USA doch noch Teil des transpazifischen Handelsabkommens TPP werden könnten. Aus China sind ebenfalls wieder versöhnlichere Signale gekommen. In einer Rede warten Staats- und Parteichef Xi vor einer Mentalität des Kalten Kriegs und versprach eine „neue Phase der Öffnung“. Konkret nannte der Präsident eine Zollsenkung auf Importfahrzeuge, einen erleichterten Marktzugang und bessere Investitionsbedingungen. Unter dem Strich hat sich der Schweizer Aktienmarkt in der vergangenen Woche etwas erholen können. Der Swiss Market Index (SMI) gewann 1.2% und schloss auf 8‘776.17 Punkten. THOMAS BÄCHLER Vermögensverwaltung 026 492 95 90

  • Bondmarkt

    Die Stimmung an den Finanzmärkten leidet unter den angekündigten Strafzöllen der USA gegenüber China. Der daraus schwelende Handelskonflikt führte zu einer stärkeren Nachfrage von Staatsobligationen. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen gaben leicht nach und befinden sich wieder unter der Dreiprozentschwelle. Auch die Deutsche Bundesanleihe mit gleicher Laufzeit rentiert um die 0,5%, etwas tiefer als in letzter Zeit. Der Schweizer Obligationenmarkt entzieht sich nicht dem Trend, und zehnjährige Schweizer Staatsanleihen liegen bei 0%. Neben dem eingangs erwähnten Zollproblem haben auch schwächere Konjunkturdaten aus der Euro-Zone die Kurse der festverzinslichen Papiere gestützt. Das von der EU-Kommission erhobene Vertrauen der Wirtschaft für den Euroraum ist im März wieder gefallen, dies im dritten Monat in Folge. Da sich in den letzten Wochen auch weitere Indikatoren eingetrübt haben, werten Analytiker dies als ein Zeichen, dass die Euro-Zone den konjunkturellen Höhepunkt erreicht hat, ohne dass sich jedoch das Wachstum stark verlangsamen muss. BOERSEN Der Handelsstreit zwischen der USA und China beeinflusst weiterhin die Stimmung in dieser verkürzten Börsenwoche. Am Donnerstag konnten die Verluste des Wochenbeginns wettgemacht werden, doch der Freitag lag wiederum im roten Bereich. In vier Börsentagen verliert der SMI 69,93 Punkte (0,80%) und liegt nun bei 8‘671.04 Zählern. Josef Greca Vermögensverwaltung - Freiburg

  • Politik beherrscht das Börsenparket

    Die Aktienmärkte wurden auch in der verkürzten Handelswoche durch politische Einflüsse geprägt. Der weiterhin andauernde Handelsstreit zwischen der USA und China sowie der diplomatische Disput der westlichen Welt mit Russland haben klare Spuren hinterlassen. Die derzeitige Stimmung auf dem Börsenparket ist alles andere als entspannt. Die Anleger durchliefen eine äusserst bewegte Handelswoche mit einigen Höhen und Tiefen. Dies spiegelt sich auch im Verlauf des Volatilitätsindex VSMI wieder, welcher jüngst markant zulegte. Der Index zählt zu dem am meisten beobachteten Indikatoren, da er sofort auf Veränderungen in der Marktstimmung reagiert. Zu Wochenstart gab der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan (+ 1,07%) die Übernahme von gut 40% der französischen Naturex bekannt. Durch ein öffentliches Barangebot soll auch der Rest der Firma übernommen werden. Naturex ist auf die Herstellung von natürlichen Extrakten und Inhaltsstoffen spezialisiert. Novartis (+ 2,63%) meldete tags darauf den Verkauf seines Anteils am Joint-Venture mit GlaxoSmithKline für 13 Mrd. US-Dollar für nicht verschreibungspflichtige Medikamente. Man unternehme diesen Schritt, um sich auf strategische Prioritäten zu konzentrieren, lautete der Kommentar aus Basel. Zum Wochenschluss standen Swiss Re (+ 4,11%) im Fokus der Anleger, nachdem die Agentur Bloomberg meldete, dass sich der japanische Technologiekonzern Softbank mit einem Viertel am Schweizer Rückversicherer beteiligen werde. SCHWEIZER AKTIENINDIZES Im Wochenvergleich legt der Swiss Market Index (SMI) um 2,01 Prozent oder 171,89 Einheiten auf 8‘740,97 Zähler zu. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 1,81Prozent und schliesst bei 1‘434,86 Punkten derweil sich der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) um 1,83 Prozent auf 10‘189.89 Zähler verbessert. ROMAN BAUMANN Vermögensverwaltung - Freiburg 026 350 74 25

  • Zinsen und Handelszölle im Fokus

    Die US-Notenbank setzt ihren graduellen Straffungskurs auch unter ihrem neuen Präsidenten Jerome Powell fort und hebt ihren Leitzins um weitere 25 Basispunkte an. Die Fed Funds Rate steigt damit auf eine Spanne von 1.50% bis 1.75%. Der Entscheid fiel einstimmig und war auch erwartet worden. Weil der Zinsschritt von 25 Basispunkten vergleichsweise klein ist, dürfte die Auswirkung auf den Dollar nicht allzu stark sein. Das gleiche gilt für die Aktienmärkte. Höhere Zinsen drücken im Prinzip auf die Kurse. Aber weil der Schritt minimal und erst noch vorhersehbar war, bleiben die Effekte wohl gering. Powells Vorgängerin Janet Yellen hat alles getan, um eine Verunsicherung der Märkte zu verhindern. Die USA erheben milliardenschwere Strafzölle für Importe aus China. Die EU bleibt vorerst verschont – bis Mai will Washington diesen Schritt noch einmal überprüfen. China indes reagiert prompt mit Gegenzöllen. Peking veröffentlichte eine Liste von US-Waren, die künftig höher verzollt werden. Volumen ca. 3 Mrd. Dollar. China hofft nicht auf einen Handelskrieg aber hat auch keine Angst davor. Die USA arbeiten bereits an einer neuen Runde von Zöllen. In den nächsten zwei Monaten sollen weitere Handelsbarrieren gegen chinesische Waren folgen. Volumen ca. 60 Mrd. Dollar. Es wird befürchtet, dass ein Handelskrieg die Aussicht auf ein synchrones weltweites Wirtschaftswachstum zunichtemachen könnte. Im Wochenvergleich verliert der SMI 3.53 % und schliesst mit 8569.08 Punkten. MAX HOCHULI Private Banking Murten 026 672 85 16