Konjunktur unter Druck
02.04.2026
Die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt. Auch in der Schweiz zeigen sich erste Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten. Im März stieg der Landesindex der Konsumentenpreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Die Jahresinflation liegt mit 0,3 Prozent am unteren Rand der Erwartungen. Während höhere Energiepreise tendenziell preistreibend wirken, dämpft der starke Franken weiterhin die Teuerungsdynamik. Die Importpreise zogen an, wohingegen die Inlandinflation weitgehend stabil blieb.
In den USA signalisiert Fed- Chef Jerome Powell angesichts des Irankriegs und der steigenden Ölpreise eine abwartende Haltung. Die Inflationserwartungen gelten als verankert, und der Leitzins bleibt vorerst unverändert. Für die nächste Sitzung rechnet der Markt nahezu sicher mit einer Zinspause.
Im Euroraum trübt sich das Geschäftsklima weiter ein. Das Wirtschaftsbarometer fiel im März deutlicher als erwartet. Besonders Konsumenten und der Detailhandel zeigen sich zunehmend pessimistisch. Der kräftige Anstieg der Energiepreise schürt zudem Sorgen vor einer erneuten Beschleunigung der Inflation.
Matthias Neubrand
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