Im ersten Halbjahr 2021 konnte die Freiburger Kantonalbank (FKB) in einem von Negativzinsen und COVID-19 geprägten Umfeld ein verbessertes Ergebnis erzielen. Der Geschäftserfolg erreicht 84,8 Millionen Franken, was einer Zunahme von 3,4 Millionen Franken (+4,1%) entspricht. Der Halbjahresgewinn steigt um 4,6% auf 75,9 Millionen Franken. Die Bilanzsumme beträgt 27,6 Milliarden Franken (+3,3%). Dieses Ergebnis bestätigt die solide Marktposition der FKB.


Bilanz
Auf der Aktivseite steigen die Kundenausleihungen um 0,3 Milliarden Franken auf 20,5 Milliarden Franken (+1,4%). Diese Zunahme ist hauptsächlich auf die Hypothekardarlehen zurückzuführen, welche 17,4 Milliarden Franken erreichen. Die positive Entwicklung im Kreditgeschäft unterstreicht das Engagement der FKB für die Wirtschaft, insbesondere für KMUs und den Immobilienmarkt. Auf der Passivseite erhöhen sich die Kundengelder um 0,9 Milliarden Franken auf 16,9 Milliarden Franken (+5,8%).


Erfolgsrechnung
Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft beläuft sich auf 115,1 Millionen Franken und ging damit um 0,6 Millionen Franken zurück, dies durch den Druck des negativen Zinsumfeldes auf die Zinsmargen.
Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft steigt um 1,6 Millionen Franken auf 17,0 Millionen Franken und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft, welcher sich hauptsächlich aus Devisen-, Change-, und Edelmetallerträgen zusammensetzt, erreicht 4,5 Millionen Franken (+0,6 Millionen Franken oder +16,9%). Der übrige ordentliche Erfolg beläuft sich auf 2,5 Millionen Franken (+0,1 Millionen Franken oder 4,4%).
Das Total des Geschäftsertrages steigt um 1,7 Millionen Franken auf 139,0 Millionen Franken (+1,2%).
Der Geschäftsaufwand beläuft sich auf 50,9 Millionen Franken, was einer Zunahme von 1,3 Millionen Franken entspricht und im Rahmen des Budgets liegt. Das Aufwand / Ertragsverhältnis vor Abschreibungen von 36,6% bleibt auf einem niedrigen Niveau, was die Effizienz der Bank unterstreicht. Das Total der Positionen der Abschreibungen, Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Veränderungen der Rückstellungen und Verluste beläuft sich auf 3,4 Millionen Franken und war damit niedriger als im Vorjahr.
Der Geschäftserfolg verbessert sich um 3,4 Millionen Franken auf 84,8 Millionen Franken oder +4,1%.

Halbjahresgewinn
Nach einer Zuweisung von 5 Millionen Franken an die Reserven für allgemeine Bankrisiken beläuft sich der Halbjahresgewinn auf 75,9 Millionen Franken, was einer Steigerung von 3,3 Millionen Franken oder +4,6% entspricht.


Einflussfaktoren auf die wirtschaftliche Lage der Bank
Die Pandemie im Zusammenhang mit dem COVID-19-Virus hat weiterhin negative Auswirkungen auf die Wirtschaft und speziell auf bestimmte Branchen. Das Finanzergebnisse für das erste Semester 2021 wurde durch die Auswirkungen der zur Eindämmung der Epidemie ergriffenen Massnahmen beeinflusst. Die ungewisse Entwicklung der Gesundheitskrise und ihre Auswirkungen werden wahrscheinlich die Ergebnisse für das gesamte Jahr beeinflussen.


Aussichten
An der Zinssituation dürfte sich wenig ändern, und die negativen Zinssätze werden sich weiterhin auf das Ergebnis des Zinsgeschäftes auswirken. Die FKB erwartet auch für die 2. Jahreshälfte einen guten Geschäftsgang in allen Bereichen, sofern die Wirtschaft nicht durch eine weitere Ausbreitung des Virus in Mitleidenschaft gezogen wird.

Die Bank bedankt sich bei allen ihren Kundinnen und Kunden für die Treue und das Vertrauen sowie bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die hervorragende Arbeit, die sie geleistet haben.

Freiburg, 23. Juli 2021