Der Jahresgewinn beträgt 131,6 Millionen Franken, was eine Erhöhung von 2,8 Millionen Franken bedeutet (+2.2%). Die Bilanz nimmt um 1,7 Milliarden Franken auf 24,6 Milliarden Franken zu.

Diese Resultate erlauben es der FKB, dem Kanton, den Gemeinden und Pfarreien 70 Millionen Franken (+1,1 Millionen Franken) zu überweisen, was der Höhe des Dotationskapitals entspricht. Dieser Betrag entspricht 25% des Geschäftsertrages. Die Gemeinden und Pfarreien erhalten einen Betrag von 10 Millionen Franken und der Kanton 60 Millionen Franken. In dieser Überweisung sind die Steuern, die Abgeltung für die Staatsgarantie sowie die Verzinsung des Dotationskapitals eingeschlossen. Seit 1990 hat die FKB über 810 Millionen Franken an den Kanton überwiesen. Die ganze Bevölkerung des Kantons profitiert von der sehr guten Entwicklung der Bank.

Gemäss Albert Michel, Präsident des Verwaltungsrates, «belegen diese Ergebnisse erneut die Richtigkeit der angewandten Strategie».

Gemäss Edgar Jeitziner, Präsident der Generaldirektion, «sind diese Ergebnisse, welche in einem wirtschaftlich und regulatorisch schwierigen Umfeld erzielt wurden, auf das Vertrauen der Kunden in ihre Bank, auf die Kompetenzen der Mitarbeitenden und auf die Effizienz der Bankprozesse zurückzuführen. Aber um den Erfolg von morgen zu garantieren, muss man sich ständig weiterbewegen, entwickeln, antizipieren und innovieren».

Auf der Aktivseite nehmen die Kundenausleihungen, unter Abzug der Rückstellungen für Ausfallrisiken, um 855 Millionen Franken auf 19,4 Milliarden Franken zu (+4.6%). Diese Zunahme stammt hauptsächlich von den Hypothekarforderungen (+814 Millionen Franken oder +5.3%), welche nun bei 16,2 Milliarden Franken liegen. Diese Entwicklung unterstreicht die wichtige Unterstützung der Wirtschaft durch die FKB, dies unter Beachtung einer gesunden Risikosteuerung.

Auf der Passivseite nehmen die Kundengelder, alle Anlageformen zusammen, um 407 Millionen Franken auf 14,4 Milliarden Franken zu (+2.9%).

Der Geschäftsertrag erreicht 280,5 Millionen Franken, was einer Zunahme von 3,7 Millionen Franken oder +1.3% entspricht.

Der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft nimmt trotz der Negativzinsen um 9,4 Millionen Franken auf 244 Millionen Franken zu (+4%). Diese Verbesserung erklärt sich einerseits durch das wachsende Volumen der Kreditausleihungen und andererseits durch die Abnahme der Zinsrisikokosten, welche durch ein optimales Bilanzmanagement (ALM) auf einem niedrigen Niveau gehalten werden konnten.

Nach Einbezug der Position „Veränderung von ausfallrisikobedingten Wertberichtigungen sowie Verluste aus dem Zinsengeschäft“ steigert sich der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft um 1,6 Millionen Franken auf 235 Millionen Franken (+0.7%).

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erreicht 31,2 Millionen Franken (+1,4 Millionen Franken oder +4.7%).

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft, welcher sich hauptsächlich aus dem Devisen-, Change- und Edelmetallertrag zusammensetzt, erreicht 10 Millionen Franken (+0,5 Millionen Franken).

Der übrige ordentliche Erfolg beläuft sich auf 4,4 Millionen Franken (+0,2 Millionen Franken).

Der ordentliche Geschäftsaufwand erreicht 100,4 Millionen Franken (+5,0 Millionen Franken) und entspricht dem Budget.

Der Geschäftserfolg, der für die Beurteilung der Leistung der Bank ausschlaggebend ist, steigt um 13 Millionen Franken auf 165,6 Millionen Franken (+8.5%)

Nach Abschreibungen, Zuweisung an die Reserve für allgemeine Bankrisiken und Steuern erreicht der Nettogewinn 131,6 Millionen Franken (+2,8 Millionen Franken oder +2.2%).

Nach der Gewinnverwendung überschreitet das Gesamttotal der Eigenmittel die Marke von 2 Milliarden Franken, was einer Steigerung von 96 Millionen Franken entspricht. Die Kernkapitalquote (CET1 oder Common Equity Tier 1 Ratio) liegt bei 18%.

Kontakte

Zusätzliche Auskünfte erhalten Sie bei
Edgar Jeitziner, Präsident der Generaldirektion
Tel. +41 26 350 71 02

Auskünfte zur Strategie und Governance erhalten Sie bei
Albert Michel, Präsident des Verwaltungsrates
Tel +41 26 350 71 62