Die Freiburger Kantonalbank (FKB) und das Beratungsunternehmen Wüest Partner freuen sich, Ihnen die achte Ausgabe der Jahresbroschüre zum Freiburger Immobilienmarkt zu präsentieren. Die während der letzten Jahre gesammelten Daten ermöglichen eine Übersicht gewisser Tendenzen in einem repräsentativen wirtschaftlichen Umfeld. Mit unserer auf anerkannten statistischen Verfahren basierenden Studie wollen wir die Marktakteure begleiten und unterstützen.

Dank der steigenden Exporte konnte das BIP der Schweiz im Jahr 2019 leicht zulegen. In den kommenden Monaten dürfte die Wirtschaft unter den Folgen der Pandemie leiden, weshalb eine steigende Arbeitslosenquote droht. Welche Auswirkungen die Gesundheitskrise tatsächlich auf die Konjunktur haben wird, ist derzeit aber nicht abzusehen. Die Entwicklung der makroökonomischen Daten wird sich auf die Zuwanderung in die Schweiz und den Kanton Freiburg auswirken, sich in den Einkommen der Haushalte und deren Konsumbereitschaft niederschlagen und so auch den Immobilienmarkt beeinflussen.

Bei den Einfamilienhäusern sind die Preise dank der Verknappung des Angebots, der niedrigen Zinssätze und des stabilen Arbeitsmarkts im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Das Angebot an Eigentumswohnungen bleibt weiterhin hoch, es wird jedoch davon ausgegangen, dass es durch den starken Rückgang der Baugesuche seit Ende 2019 vom Markt absorbiert werden kann. Der bereits in der letztjährigen Broschüre angesprochene Trend bei den Mietobjekten setzt sich fort: Der Leerstand lag 2020 kantonsweit bei 1.9% und das Bevölkerungswachstum war regional sehr unterschiedlich.