Trotz schwieriger Marktbedingungen hat die Freiburger Kantonalbank (FKB) im 2015 wiederum ein Rekordergebnis erzielt, zum zweiundzwanzigsten Mal in Folge. Der Nettogewinn steigt um 2,.% auf 122,7 Millionen Franken. Dieser ist fast doppelt so hoch wie 2005. Mit einem Bilanztotal von 20,6 Milliarden Franken figuriert die FKB nun unter den 21 grössten Schweizerbanken.

Der Geschäftserfolg liegt bei 152,6 Millionen Franken, was einer Abnahme 3,4 Millionen Franken oder -2.2% entspricht. Dieser wurde durch die Negativzinsen stark beeinflusst, welche sich in der Erhöhung der Kosten zur Abdeckung der Zinsrisiken ausdrücken. Die solide Steigerung der Kreditaktivitäten, begleitet durch einen guten Zufluss von Kundengeldern, konnten diesen Negativeffekt teilweise ausgleichen.

Diese Resultate erlauben es der FKB, dem Kanton, den Gemeinden und Pfarreien 64 Millionen Franken (+2,2 Millionen Franken) zu überweisen. Dieser Betrag entspricht 25.2% des Geschäftsertrages. Die Gemeinden und Pfarreien erhalten einen Betrag von 9 Millionen Franken und der Kanton 55 Millionen Franken. In dieser Überweisung sind die Steuern, die Abgeltung für die Staatsgarantie sowie die Verzinsung des Dotationskapitals eingeschlossen. Seit 1990 hat die FKB über 581 Millionen Franken an den Kanton überwiesen, was fast das Achtfache des Dotationskapitals von 70 Millionen Franken darstellt. Die ganze Bevölkerung des Kantons profitiert vom sehr guten Wachstum der Bank.

Gemäss Edgar Jeitziner, Präsident der Generaldirektion, „widerspiegelt dieses Ergebnis das Vertrauen, welches die Bank gegenüber den Kunden geniesst. Die Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Effizienz der Bankprozesse sind weitere Bausteine dieses Erfolges, dies trotz eines wirtschaftlich und regulatorisch schwierigen Umfelds".