Die Märkte hatten einen guten Start in die Woche. Der Nikkei 225 legte am Montag +1,76% vor und Europa zog mit +1,04% nach. Danach war die Euphorie Verflogen. Im Firmenbereich verkündete Glencore seine Ergebnisse. Der Umsatz brach um 34% auf 142,34 Milliarden Dollar ein. Der Verlust belief sich auf 1,903 Milliarden Dollar. Das Unternehmen ist bereit, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft voranzutreiben. Der Hersteller von Dentalimplantaten Straumann litt ebenfalls in der Corona-Krise. Der Umsatz schwächelte um 10,7% auf 1,43 Milliarden Franken. Unter dem Strich blieb trotzdem noch ein Reingewinn von 92 Millionen Franken. Die Zuger Bauchemieherstellerin Sika konnte positives Wachstum in allen Regionen verbuchen und hat somit das beste Resultat der Unternehmensgeschichte erzielt. Obwohl der Umsatz um 2,9% zurück ging, ist der Reingewinn um 8,8% auf 825,1 Millionen Franken gewachsen. Swiss Re kommt nicht in Schwung. Durch weitere Corona- und Katastrophenschäden summiert sich der Verlust für das Jahr 2020 auf 878 Millionen US-Dollar. Der Rückversicherer möchte die gleiche Dividende wie im Vorjahr über 5.90 Franken beibehalten.
Der Swiss Market Index schliesst die Handelswoche bei 10 704.75 Punkten, ein Minus von 1,61% gegenüber letztem Freitag.

MATTHIAS NEUBRAND
Vermögensverwaltung - Freiburg
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