Die Inflation war auch diese Woche das dominante Thema. Am Mittwoch wurde der US-Konsumentenpreisindex (CPI) veröffentlicht. Die Inflation hat im April stärker als erwartet angezogen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist sie um 4.2 Prozent gestiegen. Die Analysten hatten lediglich 3.6 Prozent erwartet. Die US-Zentralbank (Fed) geht nach wie vor von einem vorübergehenden Anstieg der Inflation aus. Trotzdem befürchten Anleger steigende Zinsen und eine Rotation von Aktien in Anleihen. Die Technologiebranche ist speziell von diesen Ängsten betroffen.

Auch in China sind die Konsumentenpreise im April gestiegen. Diese lagen jedoch im Rahmen der Erwartungen und haben keine Turbulenzen an den Märkten ausgelöst. Eine straffere Geldpolitik wird erst in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

In der Schweiz standen weiterhin die Quartalszahlen im Fokus. Swiss Life konnte im ersten Quartal weniger Prämien einnehmen, jedoch lief wie erwartet das Kommissionsgeschäft sehr erfreulich. Swiss Life sieht sich auf Kurs, um das Jahresziel zu erreichen. Zurich Insurance Group zeigte eine starke Entwicklung im Bereich Nichtlebenversicherung. Die Lebensparte weist eine verhaltene Volumenentwicklung auf.

Der Swiss Market Index beendet die Woche mit 0.5 Prozent im Minus bei 11'120.77 Punkten.

Xavier Roggo, Vermögensverwaltung Freiburg

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