Am Montag präsentierte Swatch (- 1,35%) nach Börsenschluss überraschend den Halbjahresabschluss. Der Bieler Uhrenkonzern vermochte mit den Umsatz- und Gewinnzahlen zu überzeugen. Der Abstand zum Vor-Krisen-Jahr 2019 konnte markant verringert werden. Das Unternehmen schreibt auch wieder schwarze Zahlen, nachdem im Vorjahr erstmals seit Jahrzenten ein Verlust ausgewiesen werden musste. Am Freitag zog Konkurrent Richemont (+ 0,45%) mit ähnlich guten Resultaten für das erste Quartal nach. Zum Ende der Woche setzten dann jedoch Gewinnmitnahmen die Aktienkurse wieder etwas unter Druck.

Einen Meilenstein setzte zu Beginn der Woche die Aktie von Lindt & Sprüngli (+ 0,81%). Erstmals seit dem Börsengang im Jahr 1986 erreicht die Namenaktie den Wert von CHF 100'000. Damit gehört sie zu den teuersten börsenkotierten Aktien der Welt. Einzig die A-Papiere der US-Holding-Gesellschaft Berkshire Hathaway und dessen Börsenguru Warren Buffett sind noch vier Mal teurer.

Nach dem überraschend kräftigen Anstieg der US-Verbraucherpreise von 5,4% für den Monat Juni konnte Fed-Chef Jerome Powell die Märkte wieder etwas beruhigen. Er betonte erneut, dass der markante Anstieg nur temporär und es für einen geldpolitischen Kurswechsel noch zu früh sei.

SCHWEIZER AKTIENINDIZES

Im Wochenvergleich legt der Swiss Market Index (SMI) um 0,31 Prozent oder 36,69 Einheiten auf 12'026,50 Zähler zu. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,19 Prozent und schliesst bei 1'938,58 Punkten, derweil sich der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) um 0,33 Prozent auf 15'460,32 verbessert.

ROMAN BAUMANN
Vermögensverwaltung - Freiburg
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