Nach einem holprigen Start in die Handelswoche hat sich der Swiss Market Index (SMI) wie so oft in den letzten Wochen um die Marke von 12'000 Punkten bewegt. Am Mittwoch gab es allerdings einen Ausreisser nach oben und der Standardwerte-Index erreichte mit 12'085 Punkten ein neues Allzeithoch. Zur guten Anlegerstimmung trugen die weiter sinkenden Kapitalmarktzinsen bei. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen erreichte das niedrigste Niveau seit Februar dieses Jahres. Auch das veröffentliche Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed sorgte an den Börsen für Optimismus. Die Zentralbank hat es offenbar nicht eilig, ihr Programm zum Ankauf von Anleihen zurückzufahren. Die Aktienmärkte zeitweise belastet haben andererseits die Sorgen vor wieder steigenden Infektionszahlen mit der als besonders ansteckend geltenden Delta-Variante des Coronavirus.

Nach einigen kurzen Sommergewittern an der Börsenfront gewann der Swiss Market Index (SMI) im Wochenvergleich 0.21% und schloss bei 11'989.81 Punkten. Somit bleibt der Leitindex nach der ersten vollen Woche des neuen Halbjahres, trotz zwischenzeitlichem Rekord, knapp unter der psychologischen Marke von 12'000 Punkten. Im September wird die Swatch-Aktie nach mehr als 20 Jahren aus dem SMI fallen und durch den Computerzubehör-Spezialisten Logitech ersetzt.

Thomas Bächler, Vermögensberater

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