Die Entwicklung des Schweizer Aktienmarktes ist diese Woche aufgrund fehlender Kaufimpulse mehrheitlich in ruhigen Bahnen verlaufen. Der Standardwerte-Index hat sich in den vergangenen fünf Tagen in einer engen Bandbreite von weniger als 200 Punkten seitwärts bewegt. Zinssorgen sowie die Verunsicherung über die sich ausbreitende Delta-Variante des Corona-Virus lassen derzeit an der Börse kaum weitere Höhenflüge zu.

Viele Investoren haben sich diese Woche zudem nicht allzu weit aus dem Fenster gelehnt und sich etwas zurückgehalten, meinen Händler. Denn übergeordnet waren die Blicke auf die Ende Woche stattfindende Jahreskonferenz der Chefs weltweit führender Nationalbanken in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming gerichtet. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei die Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell und seine Äusserungen zum geldpolitischen Kurs. Powell erklärt schliesslich am Freitag, dass die Geldpolitik derzeit gut aufgestellt sei und es deutliche Fortschritte auf dem Weg zur Vollbeschäftigung gegeben habe. Zum genauen Beginn der Verringerung der Anleihekäufe äussert er sich nicht.

Weltweit reagieren die Aktienmärkte positiv auf diese Aussagen. Der Swiss Market Index (SMI) beendet die Woche mit einem Plus von 0.19% bei 12’439 Punkten.

Fabienne Zurkinden, Vermögensberaterin

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