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Pressemitteilung vom 1. Dezember 2009 - Die Freiburger Wirtschaft ist resistenter als die Schweizer Wirtschaft
Das Bruttoinlandprodukt (BIP) des Kantons Freiburg wuchs im Jahr 2008 auf 12,7 Milliarden Franken. Dies entspricht einem realen Zuwachs von 2.4 Prozent gegenüber 2007. Für das Jahr 2009 wird ein Rückgang von 1.4 Prozent erwartet, während für das Jahr 2010 mit einem Aufschwung gerechnet wird.

Im Jahr 2008 stieg das BIP des Kantons Freiburg um 2.4 Prozent, dass heisst 0.8 Prozent mehr als die schweizerische Leistung. Für das Jahr 2009 wird ein Wirtschaftsrückgang von 1.4 Prozent erwartet. Dieser Wirtschaftsindikator wird durch die Freiburger Kantonalbank (FKB) und das Amt für Statistik des Kantons Freiburg in Zusammenarbeit mit dem BAK Basel Economics veröffentlicht.

Die Wichtigkeit des Tertiärsektors
Die Wirtschaftsstruktur des Kantons Freiburg gleicht in vielerlei Hinsicht derjenigen der Schweiz. Die Landwirtschaft ist bedeutend, trägt aber nur in bescheidenem Umfang zur kantonalen Wertschöpfung bei. Der sekundäre Sektor generiert knapp einen Drittel der Wertschöpfung des Kantons Freiburg, während zwei Drittel vom tertiären Sektor stammen.

Die wirtschaftliche Dynamik leicht über dem nationalen Durchschnitt
Zwischen 2000 und 2008 betrug das Wachstum der Freiburger Wirtschaft im Durchschnitt 2.2 Prozent. Damit wurde die Leistung der Schweiz um 0.3 Prozent übertroffen.

2009 – Verlangsamung des Wachstums
Im Jahr 2009 macht sich die Wirtschaftskrise auch im Kanton Freiburg bemerkbar und die Wirtschaft dürfte um 1.4 Prozent schrumpfen. Verglichen mit der Schweiz, wo mit einem Wertschöpfungsrückgang von 1.9 Prozent gerechnet wird, ist der Kanton Freiburg allerdings relativ gut positioniert.

Die Bezirke sind in unterschiedlicher Weise betroffen
Die Bezirke sind nicht gleich gestellt; sie sind durch die Rezession unterschiedlich betroffen und die Wachstumsaussichten sind nicht einheitlich. Dies erklärt sich vor allem durch eine differenzierte Wirtschaftsstruktur (siehe Broschüre S.10).

Die Produktivität des Kantons hinkt ein wenig nach
Die Verschlechterung des BIP pro Kopf im Kanton Freiburg erklärt sich damit, dass viele Berufstätige ausserhalb der kantonalen Grenzen arbeiten und somit ihre produzierte Wertschöpfung nicht im BIP inbegriffen ist. Das BIP pro Beschäftigter ist nämlich ein Indikator für die Wertschöpfung, welche durch die Berufstätigen im Kanton Freiburg generiert wird (Produktivität). Stützt man sich auf das BIP pro Beschäftigter ist der Rückstand des Kantons deutlich weniger markant als wenn das BIP pro Kopf als Bemessungsgrundlage gilt (siehe Broschüre S.16-17).

Das BIP, ein unvollständiger aber wichtiger Wirtschaftsindikator
Das BIP ist ein unvollständiger Indikator des realen Fortschritts der Unternehmen. Wie die Schlussfolgerungen des kürzlich erschienenen Berichtes der Kommission Stiglitz aufzeigen, sind Alternativlösungen und Zusatzindikatoren erforderlich. Das BIP bleibt dennoch ein wichtiger Wirtschaftsindikator zur Schätzung der Stärke und Dynamik einer Wirtschaft. Die Veröffentlichung von Daten und Prognosen über das BIP nach Kantone und Regionen ermöglicht den Verantwortlichen der Privatwirtschaft und der Politik, ihre Entscheidungen besser vorzubereiten und ihre Projekte effizienter zu steuern

Kontaktpersonen
Für den Kanton: Beat Vonlanthen, Staatsrat, Tel. 026 305 24 00
Für die FKB: Albert Michel, Präsident der Generaldirektion, Tel. 026 350 71 62


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Die Präsentation der Resultate hat am 1. Dezember 2009 im Forum Fribourg stattgefunden. Die FKB freut sich, Ihnen die verschiedenen Präsentation dieses Abends zur Verfügung zu stellen.

Pressemitteilung vom 1. Dezember 2009
Die Freiburger Wirtschaft ist resistenter als die Schweizer Wirtschaft

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) des Kantons Freiburg
Perspektiven der Freiburger Wirtschaft 2009

Westschweizer BIP, die Wirtschaftskraft von Freiburg
Präsentation vom Herrn Paul Coudret, Koordinator der Studie der Westschweizer Kantonalbanken

Der Rahmen der BAK Prognosen für Fribourg: die globalen und nationalen Wirtschaftsperspektiven
Präsentation vom Herrn Christoph Koellreuter, Präsident des Verwaltungsrats des BAK Basel Economics

La force économique du canton de Fribourg et de ses districts
Präsentation vom Herrn Urs Müller, Direktor und Chefökonom des BAK Basel Economics

Das grosse Potential Freiburgs
Präsentation vom Herrn Beat Vonlanthen, Staatsrat, Volkswirtschaftsdirektor


 

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