Pressemitteilung vom 1. Dezember 2009 - Die Freiburger Wirtschaft ist resistenter als die Schweizer WirtschaftDie Produktivität des Kantons hinkt ein wenig nach
Die Verschlechterung des BIP pro Kopf im Kanton Freiburg erklärt sich damit, dass viele Berufstätige ausserhalb der kantonalen Grenzen arbeiten und somit ihre produzierte Wertschöpfung nicht im BIP inbegriffen ist. Das BIP pro Beschäftigter ist nämlich ein Indikator für die Wertschöpfung, welche durch die Berufstätigen im Kanton Freiburg generiert wird (Produktivität). Stützt man sich auf das BIP pro Beschäftigter ist der Rückstand des Kantons deutlich weniger markant als wenn das BIP pro Kopf als Bemessungsgrundlage gilt (siehe Broschüre S.16-17).
Das BIP, ein unvollständiger aber wichtiger Wirtschaftsindikator
Das BIP ist ein unvollständiger Indikator des realen Fortschritts der Unternehmen. Wie die Schlussfolgerungen des kürzlich erschienenen Berichtes der Kommission Stiglitz aufzeigen, sind Alternativlösungen und Zusatzindikatoren erforderlich. Das BIP bleibt dennoch ein wichtiger Wirtschaftsindikator zur Schätzung der Stärke und Dynamik einer Wirtschaft. Die Veröffentlichung von Daten und Prognosen über das BIP nach Kantone und Regionen ermöglicht den Verantwortlichen der Privatwirtschaft und der Politik, ihre Entscheidungen besser vorzubereiten und ihre Projekte effizienter zu steuern
Kontaktpersonen
Für den Kanton: Beat Vonlanthen, Staatsrat, Tel. 026 305 24 00
Für die FKB: Albert Michel, Präsident der Generaldirektion, Tel. 026 350 71 62
| Pressemitteilung vom 1. Dezember 2009 Die Freiburger Wirtschaft ist resistenter als die Schweizer Wirtschaft |
|
| Das Bruttoinlandprodukt (BIP) des Kantons Freiburg Perspektiven der Freiburger Wirtschaft 2009 |
|
|
Westschweizer BIP, die Wirtschaftskraft von Freiburg |
|
| Der Rahmen der BAK Prognosen für Fribourg: die globalen und nationalen Wirtschaftsperspektiven Präsentation vom Herrn Christoph Koellreuter, Präsident des Verwaltungsrats des BAK Basel Economics |
|
| La force économique du canton de Fribourg et de ses districts Präsentation vom Herrn Urs Müller, Direktor und Chefökonom des BAK Basel Economics |
|
|
Das grosse Potential Freiburgs |
|